Geschichte des Hundetrainings

Wie ich bei den Recherchen zu diesem Thema feststellen mußte, ein sehr weitreichendes Thema! Doch eines hat es klar gezeigt! Die Grundprinzipien des Tiertrainings haben sich in den letzten 4000 Jahren nicht geändert! Sie bestehen aus einer Selektion nach Fähigkeiten des Hundes. Border Collies, die keine Ambitionen zum Hüten haben, kommen auch nicht an die Schafe!
Management ist ein wichtiger Faktor! Wenn der Hunde noch nicht gelernt hat, auf Rückruf wiederzukommen, bleibt er halt an der Leine! Und aus Lernen, individuellem Lernen und selbst die alten Griechen wußten schon, Belohnung wirkt nachhaltiger, Beziehungsbildender, als Strafe!
Und wir können das Training, damals wie heute, auf die vier Konsequenzen der operanten Konditionierung herunterbrechen! Sie haben früher nichts anderes gemacht. Genauso wie wir heute! Nur heute haben wir wesenltlich mehr Kenntnisse darüber, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Konsequenzen haben und können sie zielgerichteter einsetzen! Die ethischen Grundlagen haben sich geändert, sodass heute Strafeinwirkungen, die ängstigend wirken, eigentlich der Vergangenheit angehören sollten. Auch wenn sie kurzzeitig und manchmal auch länger funktionieren, so bringt diese Konsequenz, die ängstigende Strafe (positive Strafe) mehr Schaden als Nutzen! Diese Kenntnis hatten irgendwie alle in der Geschichte, aber die praktische Umsetzung scheint sehr sehr schwierig zu sein! Die Möglichkeiten der befriedigenden Belohnung sind fast unbegrenzt! Man muß sie nur zu Nutzen wissen! Seit gut 70 Jahren wird dieses Wissen zielgericht im parktischen Tiertraining angewandt. Befriedende Verstärkung (positive Verstärkung) ist mehr! Sie schützt uns nicht vor unerwünschtem Verhalten, aber sie hilft, dieses Verhalten nachhaltig umzubauen und das Verhalten des Hunde an unsere Umwelt anzupassen!

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